16. November 2014

Engel und Joe - Kai Hermann {Rezension}

Berlin zur Zeit der DDR. Engel und Joe, zwei Jugendliche, welche die eine große Liebe verbindet. Ihr Weg ist voller Steine, doch sie sind optimistisch sie alle aus dem Weg räumen zu können.
Ein Buch nach einer wahren Geschichte. 







Titel: Engel und Joe
Autor: Kai Hermann
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 239 Seiten
Preis: 6,00€
ISBN: 3-548-25936-7

♣ Klappentext
Joe, die eigentlich Johanna heißt, hält es zu Hause nicht mehr aus und irrt ziellos durch Berlin. Als die 15-Jährige von Skinheads bedroht wird, tritt Engel dazwischen. Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen Joe und dem 17-Jährigen, der zu einer Clique von Punks auf dem Alex gehört. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden und sich geschworen, nie wieder auseinander zu gehen, ist ihre junge Liebe in Gefahr …

♣ Meine Meinung
Mich hat dieses Buch sehr interessiert, weil es mal etwas anderes zu den Büchern ist, die ich sonst lese. „Engel und Joe“ spielt zu der DDR-Zeit in Berlin. Da wir gerade ein ähnliches Thema in Geschichte hatten, kam ich zu dem Schluss es endlich mal zu lesen und somit von meinem SuB zu verbannen.
Aber ich muss ehrlich sein und sagen, dass es mich einfach nicht überzeugen konnte. Ja, es ist nach einer wahren Geschichte geschrieben, aber ich musste mich wirklich regelrecht durchquälen. Es ist sehr schleppend geschrieben und ich hatte das Gefühl, dass sich die Handlung ständig wiederholt hat. Auch die Personen fand ich nicht so toll. Mir waren sie irgendwie zu naiv. Ja, Joe ist in dem Buch gerade mal 15 Jahre und Engel 17 Jahre alt, doch beide wollten älter wirken, was sie meiner Meinung nach nicht geschafft haben.
Außerdem mochte ich dieses ganze hin und her von Engel zu Alex und wieder zurück nicht.
Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen.
Doch ein Gutes hat es doch. Es hat mir den Alltag und das Leben von Jugendlichen in der DDR näher gebracht und auch den Unterschied von den Punks zu den Skinheads, welche Joe im Buch gern „Glatzen“ nennt. Wieso? Weil sie oftmals Glatzen hatten.
Und das Ende … tut mir leid, aber ich kann es nicht genau nachvollziehen.
Viel mehr kann ich zu dem Buch auch gar nicht sagen …

♣ Das Cover
Auf dem Cover sind zwei Menschen zu sehen. Sie sollen wohl Joe und Engel darstellen. Es ist schlicht in blau gehalten und die Schrift in Courier. Ich denke zu der Geschichte ist es passend, aber eben nichts spektakuläres.

♣ Der Titel
Der Titel ist auch recht schlicht. Es sind die Namen der Protagonisten. Was ich daran gut fand, ist, dass zuerst Engel genannt wurde. Denn ich finde, dass „Engel und Joe“ besser klingt als „Joe und Engel“. Findet ihr nicht auch?

♣ Fazit
Ich würde es nicht weiter empfehlen. Die Handlung ist schleppend und unspektakulär. Die Protagonisten sind für meinen Geschmack zu naiv und gewissermaßen auch kindisch.
Das einzigste Gute waren die Informationen über das Leben der Jugendlichen in der DDR.






Kommentare:

  1. Hallo Cellie,

    ich habe das Buch vor Ewigkeiten gelesen und kann mich deiner Meinung (leider) nur anschließen. Es war schleppend zu lesen, ein ewiges Hin und Her und ich fand das Ende sehr enttäuschend! Mein klares Fazit war damals "Hätte man einfach mehr draus machen können".
    Übrigens: Ob das Buch nun auf einer wahren Geschichte beruht oder nicht, finde ich ehrlich gesagt beim Rezensieren unerheblich. Wenn mir ein Freund seine Lebensgeschichte so erzählt, dass ich beim Zuhören fast einschlafe, sage ich ihm ja auch, dass mir das nicht gefällt. ;)

    Liebe Grüße,
    Juna

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