20. August 2015

The Semicolon-Project

"A semicolon represents a sentence the author could have ended, but chose not to. The author is you and the sentence is your life."

"Ein Semikolon wird genutzt, wenn ein Autor seinen Satz hätte beenden können, aber gewählt hat, es nicht zu tun. Der Autor bist du und der Satz ist dein Leben."

Immer wieder begegnen einen Menschen mit einem Semikolon als Tattoo. Doch was steckt eigentlich dahinter? Ein neuer Trend, so wie das altbekannte "Arschgeweih"? 
NEIN!

Dahinter steckt eine Geschichte. Das Semikolon ist nicht nur ein Satzzeichen wie zum Beispiel das Fragezeichen oder andere. Es steht für ein Leben, welches man hätte beenden können und doch nicht getan hat. Es steht für Depressionen, Selbstverletzung, Trauer, Suizid-Gedanken, aber auch für innere Stärke. 

Amy Bleuel
Die Organisation "Project Semicolon" wurde im Frühling 2013 von Amy Bleuel gegründet, nachdem sie ihren Vater an den Suizid verloren hat. 
Das Projekt repräsentiert ein Ziel - zu glauben, dass das noch nicht das Ende ist, sondern ein neuer Anfang. 

"Please remember there is a hope for a better tomorrow."

"Bitte erinnere dich daran, dass es Hoffnung auf ein besseres Morgen gibt.", schrieb die Gründerin und Präsidentin Amy Bleuel.

Project-Semicolon möchte Mut machen und zeigen, dass man nicht allein ist. Dass man alles durchstehen kann. 
Eines ihrer Ziele ist es, die Suizidraten in den USA und auf der ganzen Welt zu mindern. Außerdem möchten sie, dass die Öffentlichkeit mit diesem Thema konfrontiert wird und dass endlich darüber gesprochen wird. 
Sie haben die Vorstellung einer Revolution der Liebe und die Verkündung, dass unsere Geschichte noch nicht vorbei ist.

"Your story isn't over yet."

Über die Jahre wurde das Projekt mehr als nur eine Erinnerung an einen Vater. Viele Menschen vermitteln über die Sozialen Medien die Nachricht von Liebe und Hoffnung in vielen verschiedenen Ländern überall auf der Welt. Und es werden stetig mehr!

Es reden nicht nur immer mehr Menschen darüber, auch immer mehr lassen sich ein Semikolon tätowieren. Ob auf das Handgelenk, in den Nacken oder sonst wohin. Es taucht immer wieder auf, man muss nur genau hinschauen.
Mittlerweile sind es nicht nur Betroffene und deren Familie und Freunde. Auch Außenstehende, die sich für dieses Projekt engagieren. 

Auch ich möchte ein Teil des Ganzen sein; die Nachricht vermitteln:
"Ihr seit nicht allein!"

Ich denke, dass noch immer viel zu wenig über diese Themen gesprochen wird. Sowohl die deutschen Medien, als auch die Schulen versuchen die Menschen von diesen Themen fern zu halten. Deshalb möchte ich all diejenigen unterstützen, die sich entschieden haben zu kämpfen!

Leider kein richtiges Tattoo, da ich noch keine 18 bin.

Andere Tattoos: (Quelle: Google Bilder)


                                                   





Project Semicolon:




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen