4. Oktober 2015

Das Lächeln des Panthers - Johannes Groschupf {Rezension}

Ein Hotel im Ruin, merkwürdige Gäste und ein mysteriöses Bild im Bibliothekszimmer.
Titel: Das Lächeln des Panthers
Autor: Johannes Groschupf
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 217 Seiten
Preis: 12,99€ [D]
ISBN: 978-3-8415-0349-7
 
Buchtrailer: Klick!

 
"Sei leise", sagt eine Stimme, der sie nicht trauen kann.
"Es wird dir nichts passieren, wenn du erzählst, was du weißt."
 
Ein altes Hotel in Berlin, mysteriöse Gäste und eine große schwarze Katze - Katinka und ihr Freund Finley haben das Gefühl, dass ihr Hotel ein Geheimnis birgt. Doch was genau ist es? Hat der eigenartige Eduard Skripnik etwas damit zu tun, der nachts die Wände abtastet und das Gemälde Das Lächeln des Panthers seltsam genau mustert? Je weiter Katinka der spektakulären Geschichte des Hotels auf die Spur kommt, desto mehr erfährt sie auch über ihre eigene Vergangenheit - und entdeckt dabei Unglaubliches ...
 
 
Die Schlüterstraße ist eine kleine Seitenstraße am Kurfürstendam in Berlin.
 
 
Anfangs war ich sehr skeptisch und nicht sehr begeistert, da mich dieses Genre normalerweise nicht wirklich anspricht. Bis zu circa der Hälfte war es wirklich ein Kampf, dass ich es nicht abbreche. Ich fand die Charaktere nicht ansprechend und auch nicht spannend. Skurril, aber nicht spannend.
Ich war so oft kurz davor es einfach wegzulegen, doch ich haben mir immer wieder gesagt: "Nein! Du liest das jetzt zu Ende! Irgendetwas muss ja noch kommen!"
Und ich habe tatsächlich Recht behalten. Es kam noch etwas. Denn ab der Hälfte hat mir das Buch wirklich ganz gut gefallen! Es wurde spannender und auch die Charaktere vollzogen plötzlich eine Wandlung. Endlich kamen nach und nach die Geheimnisse der Personen und der Hotels zum Vorschein.
Am Ende fand ich es schon leicht schade, dass es bereits vorbei war, doch irgendwie war das auch gut so.
Wie schon erwähnt fand ich die Personen am Anfang nicht ansprechend und musste innerlich mit ihnen kämpfen, doch nach und nach haben sie sich verändert und Katinka, Finley und auch die alte Baronin wurden interessanter und sympathisch.
 
Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht abgebrochen habe, denn mit einem solchen Ende hätte ich tatsächlich absolut nicht gerechnet!
 
 
 
Das Lächeln des Panthers ist ein nettes Buch für zwischendurch, auch wenn es sich am Anfang ziemlich gezogen hat. Die Geschichte war gut, jedoch nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte. Nochmal lesen würde ich es nicht unbedingt.
 
Empfehlen würde ich es für die Altersklasse 12-14.
 


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